Digitale Infoprodukte – dieser etwas sperrige Name steht für eine Geschäftsidee, die auch mit kleinem Budget gute Online-Verdienstmöglichkeiten eröffnet. Man versteht darunter die Erstellung und den Verkauf von Ebooks und…

Geld verdienen mit digitalen Infoprodukten

Geld verdienen im Internet mit digitalen Infoprodukten

Digitale Infoprodukte – dieser etwas sperrige Name steht für eine Geschäftsidee, die auch mit kleinem Budget gute Online-Verdienstmöglichkeiten eröffnet.

Man versteht darunter die Erstellung und den Verkauf von Ebooks und Internet-Video-Kursen. Ihr großer Vorteil ist die mannigfache Verbreitung, die der digitale Vertriebskanal eröffnet. Einmal erstellt, sind die Infoprodukte im Idealfall eine stetig sprudelnde Einkommensquelle.

Einstieg mit wenigen Kosten

Investieren muss man dafür relativ wenig. Für Video-Tutorials reicht schon eine kostengünstige Ausstattung – eine geeignete Software und eine Kamera sind sozusagen die Starterausrüstung für diese Geschäftsidee. Noch günstiger kommt die Erstellung eines Ebooks. Ein PC und ein Word-Programm reichen aus, um mit elektronischen Büchern sein Geld zu verdienen.

Wie hoch ist die Nachfrage?

Das Internet ist eine „Lösungsmaschine„. Rund vier Fünftel der Nutzer im Web sind ausschließlich auf der Jagd nach Informationen. Doch nicht alle Fragen werden ausreichend beantwortet. Gerade bei Nischenthemen gibt es noch viele Lücken, die ein gutes digitales Infoprodukt abdecken kann.

Eine gute Quelle für Nischenthemen sind etwa Foren. Manche Fragen tauchen immer wieder auf, ohne dass diese auch zufriedenstellend beantwortet werden. Die Frequenz der Fragestellungen ist ein guter Anhaltspunkt dafür, sozusagen mit einem Thema auf eine Goldader gestoßen zu sein. Zu speziell sollte die Fragestellung allerdings auch nicht sein. Schließlich kann man von zehn Interessenten keine großen Umsätze erwarten.

Das Thema sollte daher schon etwas allgemeiner sein, ohne jedoch mit bereits etablierten Infoprodukten zu stark in Konkurrenz zu treten. Auch der Leidensdruck spielt sozusagen eine Rolle. Für Antworten auf wirklich existentielle Fragen geben Nutzer nun einmal weit bereitwilliger Geld aus als für Nebenfragen. Eine Lösung für das Problem „Weniger Schulden in kurzer Zeit“ ist daher deutlich mehr wert als etwa eine Abhandlung über umweltfreundliche Haushaltsreiniger.

Ihr Know-how ist gefragt

Leser und Zuseher wollen aber nicht nur Lösungen, sie verlangen auch nach Kompetenz. Oberflächliches Wissen lässt sich auf Dauer nicht wirklich gut verkaufen.

Wer an ein digitales Infoprodukt denkt, sollte daher einen Bereich auswählen, in dem er oder sie wirklich Experte ist. Diese Expertise muss nicht unbedingt im beruflichen Bereich angesiedelt sein. Man kann auch Experte sein, wenn es um ein Hobby geht: etwa um Fischzucht, Höhlentauchen, Musizieren mit Kindern oder Acrylmalerei. Die mögliche Palette von Interessensgebieten ist so breit wie die Vielfalt der Interessen bei den potentiellen Käufern.

Natürlich ist nicht nur der Freizeitbereich eine mögliche Themenquelle. Bei den meisten Menschen steckt sehr viel Kompetenz im Job. Diese Expertise ist wertvoll. In ein gutes Infoprodukt verpackt, kann sie zudem helfen, sozusagen den eigenen Marktwert zu steigern und sich als Experte zu positionieren. Das ist gerade für Freiberufler enorm wertvoll. Viele Consulter kommen etwa über digitale Infoprodukte zu guten Aufträgen und steigern ihren Bekanntheitsgrad. Wichtig in diesem Fall ist allerdings, immer up-to-date zu bleiben. Veraltete Infos, unrichtige Angaben und andere Fehler rücken den Verfasser in ein schlechtes Bild.

Immer am Ball bleiben

Wer auf digitale Infoprodukte setzt, muss daher immer am Ball bleiben und seine „Ware“ frisch und aktuell halten. Ein gewisses Durchhaltevermögen ist also gefragt, wenn man in diesem Bereich Erfolg haben möchte. Das gilt schon für die Erstellung des Produkts. Damit die Qualität stimmt, muss man viel Zeit investieren. Gerade ein Ebook schreibt sich nicht über Nacht, sondern kann einen Zeitaufwand von mehreren Monaten mit sich bringen.

Geduld ist auch dann angesagt, wenn es darum geht, mit seinem Produkt (endlich) Geld zu verdienen. Wer über eine Online-Plattform publiziert (etwa Amazon oder Thalia) muss mit einer längeren Anlaufzeit rechnen, bis ein Ebook auch wirklich so richtig anläuft. Mitunter braucht es auch so etwas wie einen Schubs. Intelligente Marketingmaßnahmen sind also gefragt. Gerade Ebooks verkaufen sich nicht von alleine. Wer kooperiert, Besprechungen mit anderen Autoren austauscht, oder sich um Pressearbeit kümmert, hat gute Karten.

Werbung für wenig Budget

Pressetexte zu verfassen, ist mit relativ wenig Arbeitsaufwand verbunden, kann aber sehr viel bringen, um den Bekanntheitsgrad eines digitalen Infoprodukts zu steigern. Auch integrierte Leseproben sind ein wertvoller Helfer. Viele Plattformen, die auf Online-Presseaussendungen spezialisiert sind, bieten kostengünstige oder sogar kostenlose Angebote, um eine Botschaft an die Medien zu bringen.

Wer ausgewiesene Nischenthemen bedient, kann zudem Fachpublikationen auch direkt anschreiben und mit kostenlosen Besprechungsexemplaren versorgen. Telefonisches Nachfragen kann in diesem Fall, da man ja sozusagen unter Experten ist, viel bringen und so manchen lukrativen Kontakt ins Leben rufen.

Video: Warum digitale Infoprodukte lukrativ sind